Dass wir Zeitung können
wissen Sie!

PZ-Medien Multimediale Kompetenz

Wir verfolgen eine konsequente Crossmedia-Strategie. Im PZ-Medienhaus wird zwischen allen Informationskanälen Doppelpass gespielt: Redaktion, Vermarktung, Vertrieb und sämtliche Tochterfirmen leben einen steten Austausch. Crossmedial heißt für uns nicht nur die Verknüpfung zwischen Print und Online, sondern die Nutzung aller Kompetenzen für unsere Leser und User auf allen Kanälen.

PZ-Medien

Poststraße 5
75172 Pforzheim

Telefon
07231 933-0
E-Mail
verlag@pz-news.de
Internet
www.pz-news.de

Christopher Wertz Verkaufsleiter Crossmedia
aus Karlsruhe

Leidenschaft. Immer, wenn Christopher Wertz über die Fixpunkte seines Lebens spricht, fällt dieses Wort – im Beruflichen wie im Privaten, als Verkaufsleiter Crossmedia wie als Anhänger des Karlsruher SC. „Die Leidenschaft für den Verein bringe ich auch für die Tageszeitung auf – und für alles was dazugehört...“
Dass das so einiges wird, wird schnell klar, wenn man ihm zuhört: Da spricht er vom „Flaggschiff Pforzheimer Zeitung“ und dem „Anzeigenblatt PZ Extra und dem Resthaushaltsprodukt Pforzheimer Woche“, aber auch davon, was online alles möglich ist: „Mit PZ-news haben wir eine der führenden elektronischen Plattformen Baden-Württembergs, auch über Facebook und Twitter können wir ganz gezielt die Zielgruppen unserer Kunden ansprechen“ – sei es über Texte, Fotos oder Bewegtbilder. Kurze Pause, dann geht seine Schilderung wieder in der Offline-Welt über: „Wir organisieren alles Vorstellbare: Plakatwände, LED- und Radiowerbung genauso wie Broschüren in unserer Digitaldruck-Abteilung.“ Verdammt viel Vielfalt also - und genau darum geht es in Wertz' Beruf: Der 36-Jährige leitet sowohl die Abteilung Print- als auch die der Online-Anzeigen. Stück für Stück wachsen beide zusammen. „Der große Vorteil ist, dass wir Kampagnen so in verschiedenen Kanälen spielen können. Und der Kunde hat einen Ansprechpartner für alle Produkte.“
Dass in Sachen Werbung fast täglich Neues entwickelt wird, bekommt Wertz in seiner Heimatstadt vor der Haustüre mit: Karlsruhe. Einst wurde in der Internethauptstadt die erste E-Mail versendet, 2015 bewies sie bei ihrem Stadtgeburtstag und mit dem Zentrum für Kunst- und Medientechnologie ihre Innovationskraft. „Diese Inspiration versuche ich in den Verlag rein- und ihn so voranzubringen“, sagt Wertz, der auch in seinem Büro an der Poststraße täglich mit multimedialen Neuerungen konfrontiert wird. „Kontinuierlich bewerten wir diese Innovationen, machen neue Erfahrungen, bleiben nie stehen und versuchen täglich besser zu werden“, sagt er – und klingt dabei fast so, als habe man einen Fußballtrainer vor sich. Darum geht es dann aber erst am nächsten Wochenende wieder, wenn Christopher Wertz Anzug und Krawatte aus- und sein Fan-Outfit anzieht.

Kasha Racki Mediaberaterin für das Jobportal
aus Ellmendingen

„Woher kommt Ihr Name?“ Keine Frage hört Kasha Racki so oft wie diese.
Und da wird es schon kompliziert: Viele tippen auf Indien, in Osteuropa ist „Kasha“ ebenfalls verbreitet – die PZ-Mediaberaterin stammt aber weder aus der einen, noch aus der anderen Region. „I'm American“, sagt sie lachend - „Ich bin Amerikanerin“.
Im Berufsalltag, glaubt sie, habe dies kaum Auswirkungen: „Da kommt es auf die Persönlichkeit an, nicht auf die Nationalität.“ Jedoch lebte Racki als Kind an vielen verschiedenen Orten, erlebte zahlreiche Umzüge: neue Gegend, neue Menschen, neue Kulturen. „Das macht es einfacher, mich auf Menschen einzulassen und ihnen ohne Vorurteile zu begegnen“, sagt die Ellmendingerin. Diese Offenheit ist wichtig – schließlich hat sie jede Woche mit rund 50 Kunden Kontakt, die nach Mitarbeitern suchen. „Gemeinsam schauen wir, welche Zielgruppe erreicht werden soll und wie dies am besten gelingt“, erklärt Racki. Über die Pforzheimer Zeitung, über PZ-news – oder über eine Kombination aus beidem. Darüber hinaus kooperiere man mit vier großen Stellenbörsen, wenn eine möglichst breite Streuung gewünscht wird. Und auch die Präsentation des Arbeitgebers werde immer wichtiger: „In Zusammenarbeit mit TV-BW bieten wir daher auch Video-Porträts an“, sagt Racki. Dort könne sich das Unternehmen dann für potenzielle Bewerber mit seinem ganz eigenen Charakter und seinen Karrierechancen präsentieren.
Diese Abwechslung und der Kontakt zu den Menschen ist es, der Kasha Racki Freude bereitet – genauso wie die gemeinsame Suche nach Lösungen. In ihrem Büro steht ein Plastikschweinchen, dessen Beine bereits mit Münzen gefüllt ist. Immer wenn das Wort „Probleme“ fällt, füttern sie und ihre Kollegin es mit einem Euro, am Jahresende wird das Geld an die PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“ gespendet. „Aber zur Zeit hungert es ziemlich“, sagt Racki. Für sie gebe es keine Probleme, sondern nur Lösungen. Geht nicht? Gibts nicht! Da muss die Mediaberaterin schmunzeln. „Vielleicht“, sagt sie, „ist das dann doch die typisch amerikanische Herangehensweise.“

Simon Walter Crossmedia-Reporter
aus Pforzheim

Am Anfang stand das Scheitern: Als der damals 16-jährige freie Mitarbeiter Simon Walter 2002 zu seinem ersten Termin bei den Kleintierzüchtern geschickt wurde, kam er einen Tag zu spät. Die Tierfreunde verziehen dem heute 29-Jährigen, die Zeitung auch. Daher blieb er dem Journalismus treu und schrieb bereits während des Studiums in Siegen und Berlin Artikel um Artikel.
In den Südwesten kehrte Walter im November 2011 zurück: als Volontär bei der „Pforzheimer Zeitung“, wo er ein Faible für Social Media und Internet-Tools aller Art entwickelte. Daher pendelt er heute als Crossmedia-Reporter zwischen der lokaljournalistischen Print- und Online-Welt. Ob Lokalpolitik oder Fußballderby: Walter arbeitet ressortübergreifend und behält neue Online-Anwendungen im Blick. „Es geht immer darum, die Geschichte auf bestmögliche Weise zu erzählen“, sagt Walter. „Fanden Ereignisse an verschiedenen Orten statt, können wir die Geschichte im Netz anhand einer interaktiven Karte erzählen, für manche komplexe Themen bieten sich dagegen Animationen an.“ Besonders für die Abonnenten von PZ-news-Plus bietet sich so ein Zusatznutzen: Sie können klickend erfahren, wie sich die Flüchtlinge in der Region verteilen, wie Pforzheims City Ost künftig aussehen soll oder wie die Chronik der Bürgerentscheide im Enzkreis aussieht. „Fast täglich entstehen im Netz neue Tools, neue Formate, neue Möglichkeiten“, sagt Walter. „Das ist das spannende: Alles ist im Fluss.“
Mehr am Fluss als im Fluss ist der Redakteur nach Feuerabend: Entlang von Nagold, Enz und Würm schnürt er seine Laufschuhe. „Das ist optimal, um seinen Tag Revue passieren zu lassen, in aller Ruhe Ideen zu entwickeln – und zugleich an seine Grenzen zu gehen“ erklärt er. Dass sich diese Grenzen verschieben lassen, zeigt sich in immer längeren Läufen: erst schnaufte Walter sich durch die die Zehn-Kilometer-Rennen in der Region, dann folgte der 21 Kilometer lange Gaißeschennerlauf in Kieselbronn, ehe er sich in Köln mit einem Kölsch für seinen ersten Marathon belohnen durfte.
„Ausdauer ist aber auch gefragt, wenn wir mal wieder neue Online-Tools testen“, sagt der Crossmedia-Reporter, der mit seinen Twitter- und Facebook-Accounts auch täglich im Kontakt zu Lesern steht. „Denn wo mit neuen Techniken experimentiert wird, gehört das Scheitern dazu. Seit Mitte 2014 gibt Walter die so gewonnenen Erfahrungen auch weiter: Als Referent für Online-Journalismus bei den Seminaren der baden-württembergischen Zeitungsvolontäre.

TV-BW Medienproduktionen

Wir sind eine Medienproduktionsfirma, die Imagefilme, TV- und Kinospots sowie Eventreportagen für regional und überregional ansässige Unternehmen produziert. Hinzu kommen tagesaktuelle Videos – unter anderem für das Online-Portal www.pz-news.de der Pforzheimer Zeitung, deren hundertprozentige Tochterfirma wir sind. Unsere TV-Magazine und Sendungen führen uns rund um den Globus – uns ist kein Weg zu weit. Zudem verfügen wir über ein eigenes Fernseh-Studio in Pforzheim.

TV-BW

Poststraße 12
75172 Pforzheim

Telefon
07231 933-225
E-Mail
info@tv-bw.com
Internet
www.tv-bw.com

Nina Giesecke Redakteurin
aus Niefern

Drei „S“ bekommt man zu hören, wenn man Nina Giesecke nach den Höhepunkten ihrer Redakteurs-Laufbahn bei TV-BW fragt: Sido, Steinbrück, Seehunde. Den Rapper hatte sie genauso wie den Kanzlerkandidaten als Interviewpartner vor der Kamera, mit den Robben stieg sie für einen Dreh ins Wasser. „Am sympathischsten“, sagt sie, „waren natürlich die Seehunde.“
Diese Vorliebe für die Meeressäuger kommt auch daher, dass sich die 26-Jährige auch außerhalb des Medienhauses gerne mit Tieren umgibt – die sollten dann aber bitteschön vier Beine, Hufen und eine Mähne haben: Pferde. Mit ihren Teamkollegen von Pegasus Mühlacker spielt Giesecke in der Bundesliga der Voltigier-Reiter. „Auf dem Rücken des laufenden Pferdes bauen wir da menschliche Pyramiden“, erklärt sie. „Das Besondere an dem Hobby ist außerdem, dass wir das Pferd nicht anschließend wir einen Ball oder Kickschuhe in einen Schrank legen können, sondern uns auch vor und nach dem Sport darum kümmern und es pflegen.“ Und anders als beim Spring- oder Dressurreiten sind die Sportler keine Einzelkämpfer, sondern ein Team: „Vertrauen ist ganz wichtig“, sagt Giesecke. „Jeder muss darauf vertrauen, dass ihn der andere nicht fallen lässt. Vielleicht sind wir auch deswegen nicht nur Mannschaftskollegen, sondern echte Freunde.“
Ganz so akrobatisch wie im Voltigierzirkel geht es als im Redaktions-Alltag zwar nicht zu. „Aber Teamgedanke ist auch etwas, das bei TV-BW eine große Rolle spielt“, ist die Bewegtbild-Journalistin überzeugt. „Wir müssen immer im Team funktionieren: Der Kameramann muss wissen, was ich redaktionell vorhabe, ich muss schauen, was ich unbedingt als unterstützendes Bild brauche.“ Und genau das sollte so homogen und flüssig von statten gehen, dass die Interview-Partner nichts davon bemerken.
Diese sind längst nicht nur Politiker und Prominente: Für PZ-news filmt TV-BW auch das politische Geschehen in der Region, für die „Pforzheimer Zeitung“ schreiben Giesecke und ihre Kollegen auch mal ergänzende Artikel. Ganze Sendungen produziert das Team für Bibel-TV und von Unternehmen werden immer häufiger Event-Reportagen und Image-Filme gebucht. Die Arbeit geht der Redakteurin so schnell also nicht aus. „Zum Teil“, sagt sie, „haben wir schon gewöhnungsbedürftige Arbeitszeiten. Aber die Arbeit selbst macht das wieder mehr als wett.“

Okan Güldal Auszubildender zum Mediengestalter Bild und Ton
aus Dillweißenstein

„Schon als Kind habe ich mit meiner kleinen Sony-Kamera alles gefilmt, was mir vor die Linse kam“, erinnert sich Okan Güldal. Als die Smartphones aufkamen war auch das Fotografieren allgegenwärtig und mit Bildbearbeitungsprogramme wandelte der 25-Jährige schnell gute Fotos in sehr gute um. All dies hat er inzwischen – mit deutlich besserem Equipment bei der Fernsehproduktionsfirma TV-BW – zum Beruf gemacht.
„Es sind besonders die aktuellen Nachrichten, die dann auch auf PZ-news zu sehen sind, für die ich unterwegs bin“, sagt Güldal, der 2014 als Praktikant zum Medienhaus kam und heute eine Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton absolviert. Das heißt: Vier Wochen ist der Pforzheimer im Betrieb, zwei Wochen in der Schule. Vorteile, sagt er, habe beides: Hier die Theorie, der klar strukturierte Tagesablauf ohne Nachtschichten in der Schule. Da die Innen- und Außeneinsätze zu jeder Tages- und Nachtzeit, die spannende Praxis für TV-BW: draußen, wo Güldal die Kamera bedient, drinnen, wo er das Gefilmte schneidet.
Spannend sei dies – aber mitunter auch bedrückend: „Ich sehe bei der Arbeit auch Sachen, die niemand sehen möchte“, sagt der Azubi. Schließlich ist es nicht nur das aktuelle lokalpolitische Geschehen, das er dokumentiert, sondern auch Unfälle und Brände, bei denen auch Opfer zu beklagen sind. „Es ist wichtig, ein schreckliches Bild auch wieder zu verarbeiten“, sagt Güldal – und ergänzt: „Daher ist es für mich gut, dass ich auch einen Ausgleich habe.“ Und den hat er in doppelter Hinsicht: Beruflich, wo er Interviews mit Comedy-Stars wie Kaya Yanar oder Bülent Ceylan filmte. Aber auch privat, wo der Fußballer im Abwehrzentrum der Spvgg Dillweißenstein mithilft, den Traum vom Aufstieg Wirklichkeit werden zu lassen.
Seit 17 Jahren ist Okan Güldal dem B-Ligisten, seinem Heimatverein, treu. Für TV-BW blickt er zwar erst seit knapp zwei Jahren durch die Kamera. Doch auch dort möchte er so schnell nicht mehr weg: „Es macht immer Spaß, herzukommen.“, sagt der 25-Jährige. „Das sind alles coole, junge Leute. Ich liebe mein Team.“

Tina Kirchner Redaktionsleiterin für Aktuelles
aus Arnbach

Wenn Sie die Wahl haben, einen 27-jährigen Profifußballer oder einen mäßig bekannten Kinderbuchautor im Rentenalter zu interviewen: Für wen entscheiden Sie sich? Die Antwort ist für Tina Kirchner das ganz einfach: Paul Maar, den 77-jährigen Vater des „Sams“. „Ihm habe ich zu verdanken, dass Bücher heute meine Leidenschaft sind“, sagt die Redaktionsleiterin für Aktuelles. Stets habe sie sich den Autor als gemütlichen und grauhaarigen, aber eloquenten Opa vorgestellt. „Und das tolle war: genau so war er dann auch.“ Der heutige Bayern-Torwart Sven Ulreich, den sie etwas später interviewte, konnte da in keiner der Kategorien mithalten.
Wenn auf der Internetseite der „Pforzheimer Zeitung“ ein Video läuft, hat meist sie ihre Finger im Spiel - etwa, wenn ein Promi in der Region zu Gast ist, bei Unfällen, aber auch bei politischen Themen: von den Diskussionen um die Bauprojekte Pforzheim Mitte bis hin zur Unterbringung von Flüchtlingen. „Bilder sagen einfach mehr als Worte“, ist Kirchner überzeugt: Soll heißen: Mit Bewegtbildern kann die Realität besser abgebildet werden als rein durch das Geschriebene in der Zeitung oder das Gehörte im Radio. Dabei war der Hörfunk nach ihrem Studium der Germanistik und Musikwissenschaften das eigentliche Ziel der 28-Jährigen gewesen. Doch weil sie im Südwesten bleiben wollte und die entsprechenden Jobs rar gesät sind, zog es sie zum lokalen Fernsehen. „Zum Glück“, wie sie heute sagt. Schließlich war dies der Weg, auf dem sie zur Redaktionsleiterin bei TV-BW wurde.
Da sei es auch zu verkraften, dass die vielen Abendtermine es schwer machen, einem regelmäßigen Vereinsleben nachzugehen. Dennoch schnürt Kirchner so oft es geht für den ASV Arnbach die Schuhe: Beim Schnürles, dem heimlichen Volkssport aus der Region, wird der Ball mit Fuß und Kopf über eine in der Mitte gespannte Schnur gespielt. „Außerdem habe ich mir noch ein Hobby gesucht, dem ich unabhängig von einer Gruppe immer dann nachgehen kann, wenn ich etwas Zeit habe“, sagt sie. Es ist eine Beschäftigung, mit der sie in Pforzheim die Patienten der Krankenhäuser und Bewohner der Alternheime froh macht: Sie näht – Nesteldecken, die Demenzkranke beruhigen und aktivieren, sowie Herzkissen, die die Schmerzen von Brustkrebspatienten lindern.

Büro12 Webdesign am Puls der Zeit

Als Kreativdienstleister finden wir für unsere Kunden zielorientierte Lösungen. Dabei setzen wir unsere Konzepte crossmedial um. Ob mittelständisches Unternehmen oder global agierender Konzern: für unsere Kunden streben wir nach individuellen, funktionierenden und skalierbaren Lösungen. Im Austausch mit unseren Kunden entwickeln wir angemessene und spezifische Kommunikationslösungen, egal ob für eine Neugründung oder die Auffrischung eines bestehenden Erscheinungsbildes – für alle Medien.

Büro12

Poststraße 12
75172 Pforzheim

Telefon
07231 16899-0
E-Mail
mail@buero12.com
Internet
www.buero12.com

Markus Arnold UI/UX Designer
aus Mönsheim

Fast 200 Jahre: So lange dauerte die kunstgeschichtliche Epoche des Barocks zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert an. Die Epochen, die Markus Arnold beim Büro12 begegnen, lassen ihm weit weniger Zeit: „Drei, vier Jahre“, sagt der 33-Jährige. Kaum hat sich ein Trend bei der Webseitengestaltung durchgesetzt, ist er schon wieder veraltet. Wo früher Gästebücher eingebunden wurden, blinkt heute der Facebook-Feed, wo früher die Darstellung auf dem Computerbildschirm im Vordergrund stand, wird heute die Bedienung auf Smartphones und Fernsehern immer wichtiger. Schließlich sollen die Internetseiten, Webshops und Apps, die Arnold konzipiert und gestaltet, auf möglichst vielen Endgeräten sicht-, klick- und wischbar sein.
Was Arnold macht, ist somit klar. Wie dieser Job heißt, ist dennoch kompliziert: Webdesigner führt zu kurz, weil es längst nicht mehr nur um den Aufbau einer klassischen Webseite geht. User-Interface-Designer trifft es schon etwas mehr, weil Arnold die Benutzeroberflächen gestaltet, die Mensch und Maschine verbinden. Noch genauer ist die Bezeichnung User-experience-Designer: „Wir können Nutzungserlebnisse kreieren, die auf Internetseiten, aber auch in Webshops und Apps entstehen“, erklärt Arnold. Dieser kleine Ausflug in die Berufshistorie zeigt: So rasant wie das Internet, ändert sich auch sein Arbeitsalltag. Und genau da liegt die Herausforderung: „Es hält mich geistig auf Trab, immer wieder in neue Themengebiete einarbeiten“, verrät Arnold. Diese müssen dann aber auch wieder zielgenau auf den Kunden heruntergebrochen werden: vom 1-Mann-Friseur bis hin zum Energiekonzern mit 1000 Mitarbeitern. Arnold weiter: „Das Spannende ist, sich in ein neues Thema reinzudenken, eine Idee zu entwickeln – und deren Umsetzung dann bis zur fertigen Webseite mitzuerleben.“
Idee entwickeln, Idee umsetzen: Genau das macht der in Mönsheim aufgewachsene auch in seinen Urlauben. Zuletzt hielt er als Rucksackreisender die Schönheiten Vietnams und Kambodschas auf seiner Kamera fest, zuvor hatte er mit Wohnwagen und Fotoapparat vier Wochen lang Neuseeland erkundet. Das Fotografieren – ein Hobby, das Arnold mit Vater und Großvater teilt – ist eine von zwei Leidenschaften. Die zweite ist der Sport: „Wenn man 90 Prozent seiner Arbeitszeit vor dem Computer sitzt, ist das der perfekte Ausgleich“, sagt Arnold. Beim Pforzheimer Citylauf führte er das PZ-Team an, beim Fuß- und Basketball genießt er den Teamgeist. Am längsten aber hält seine Liebe zum Judo an. Vor 27 Jahren stand er erstmals auf der Matte, seit rund 20 Jahren darf er sich bereits den brauen Gürtel umschnallen. „Nächstes Jahr“, kündigt er an, „will ich mir dann den schwarzen Gürtel holen.“
Hierzu wird freilich viel Durchhaltevermögen nötig sein - etwas, das auch in Arnolds beruflicher Laufbahn gefragt war: Tagsüber ließ er sich beim Info-Verlag zum Mediengestalter ausbilden, abends büffelte er in der Abendschule, um das Abitur nachzuholen. „Damals lag der Fokus noch voll auf Print“, erinnert er sich. Dies änderte sich mit Studium der visuellen Kommunikation an der Hochschule Pforzheim. „Seitdem habe ich mich mehr und mehr aufs Digitale konzentriert.“ Und das gilt bis heute – sowohl am Schreibtisch, als auch hinter der Kamera.

Mirjam Müller Grafikdesignerin
aus Neulingen

Auf eine Vielfalt an Aufgaben treffen im Büro12 viele kreative Köpfe. Einer dieser Köpfe gehört Mirjam Müller – und deren Ideen haben bereits für zahlreiche fröhliche Kindergesichter gesorgt. So hat die gebürtige Remchingerin, die heute in Neulingen wohnt, beispielsweise den roten Gummibären entworfen, der auf der Wilferdinger Höhe die Besucher grüßt. Und mit dem Geschirrset „Pirat Paddy“ hat sie bei einem Illustrations-Wettbewerb für ein Kindergeschirr der Firma Auerhahn den ersten Platz belegt. Noch heute ist in Online-Shops das Porzellan zu sehen, auf dem der kleine Paddy mit blauer Hose, rot-weißem Shirt und gebogenem Schwert unter der Piratenflagge die Schatztruhe beschützt – und wo kleine grüne Ungeheuer aus den Fluten auftauchen.
Wenn Müller nach Feierabend nicht gerade mit Freunden unterwegs oder beim Fitnesstraining ist, tankt sie beim Entspannen an der Nagold neue Kraft - oder widmet sich Zuhause der Malerei: „Ganz egal, ob Acryl, Aquarell, Bleistift oder Marker“, sagt die Frau, deren kreative Ader auch im Büro12 wichtig ist - auch wenn das Zeichnen dort nicht mehr täglich gefragt ist. „Vieles passiert am Computer und wird dort gestaltet“, berichtet sie. „Manchmal werden Entwürfe aber vorab skizziert, da passt dieses Hobby schon ganz gut.“ Von der Logogestaltung über Anzeigen, Messewänden und Roll-Ups bis zur Buswerbung biete ihr Job Abwechslung. So ist es Müller und ihrem Team zu verdanken, dass auf manchen Bussen derzeit Aliens durch die Goldstadt fliegen. Und auch wenn Vieles am PC passiert, gebe es immer wieder kreative Leckerbissen: etwa ein Außentermin am Glaswaldsee, wo Fotos für einen Kunden entstehen, oder das Logo für einen Kinder-Second-Hand-Laden, das sie zeichnete.
„Das PZ Medienhaus ist immer in Bewegung und gibt neue Impulse, wodurch wir uns stets weiterentwickeln“, sagt Müller. Da sei es wertvoll, dass sich die Partnerfirmen „perfekt ergänzen“. Ein Beispiel liefert die Grafik-Designerin prompt: „Büro12 kann die Kunden mit Printprodukten und Webauftritten überzeugen und auf Leistungen wie beispielsweise Fotos der PZ sowie Filmproduktionen von TV-BW zurückgreifen.“

Lukas Rydygel Webentwickler
aus Huchenfeld

Hinter zwei 24-Zoll-Bildschirmen blickt Lukas Rydygel hervor. „Links der Browser, rechts der Editor“, erklärt der 28-Jährige. Buchstabenkombinationen und Symbole, die für Laien kaum zu entschlüsseln sind, sind aber links wie rechts zu sehen – und das ist auch gut so. Denn Rydygel ist Webentwickler im Büro 12, wo er Kunden berät und deren Wünsche in diversen Programmiersprachen umsetzt. Mehr als 200 Apps und Webseiten hat der Pforzheimer programmiert, seit seine Eltern den Familien-PC 2003 erstmals mit der weiten Welt des Internets verbanden. Für wen diese erstellt werden, ist an der weißen Tafel auf der anderen Seite des Raums zu erkennen: Da hängen – ganz analog – die Ausdrucke all der Firmen, deren Homepage kurz vor der Fertigstellung steht: Modehäuser und Umzugsunternehmen, Sicherheitsdienste und Künstler, Sanitätshäuser und Schwesterfirmen.
Schwesterfirmen? Genau, denn auch die neue Homepage von TV-BW – wie das Büro 12 eine PZ-Tochter – wird hier gestaltet. Gleiches gilt für das Eventportal Stadtklar.de, das alle wichtigen Pforzheimer Veranstaltungen auf einen Blick bietet. „Und derzeit arbeite ich an einem Tool, mit dem wir auch an eine große Empfängerzahl Whatsapp-Nachrchten schicken können“, berichtet Rydygel. Kurzfristig werde dies intern genutzt und getestet, langfristig könne davon aber auch die Online-Redaktion der Pforzheimer Zeitung profitieren – zum Beispiel, um interessierte Leser über den Kurznachrichtendienst mit den wichtigsten Nachrichten zu versorgen.
Whatsapp, Veranstaltungsportal, Internetseiten, Werbung, Verwaltung: da kommt schon mal ein Berg voller Arbeit zusammen. Doch mit Bergen kennt sich der Pforzheimer aus: Im Sommer erradelt er diese mit dem Mountainbike, im Winter geht es mit dem Snowboard bergab. Zu Hause wartet dann stets Katze Mimi auf ihn – benannt nach der Comicmaus, mit denen einst der Erstklässler Lukas Rydygel das Lesen lernte. „Und immer wenn ich genug Zeit habe, schnappe ich mir meine Gitarre“, sagt der Webentwickler – der im Büro noch eine zweite Rolle innehat: „Lukas ist auch unser Büro-DJ“, verrät Kollege Markus Arnold. „Mit Musik läuft die Arbeit einfach noch besser“, erklärt Rydygel. „Denn Stille und Stillstand sind für uns unerträglich.“